Mehrweg, Getränkeregal, Getränke-Mehrweg

Unser Weg heißt Mehrweg

Einblicke in den Mehrwegkreislauf von Getränken im EDEKA-Verbund

In Deutschland gibt es mehr als 1.800 regionale Brauereien, Saftkeltereien und Mineralbrunnen (Quelle: BMU). Diese Unternehmen arbeiten überwiegend mehrwegorientiert. Deshalb sind auch bei EDEKA bereits seit langem ressourcenschonende Mehrwegsysteme für Getränke, vor allem auch für Mehrwegglasflaschen regionaler Abfüller, in fast allen Märkten etabliert.

Außerdem ist EDEKA der Mehrweg-Marktführer: Das Mehrwegangebot macht grundsätzlich gut die Hälfte der Getränkeabteilung im Markt aus, häufig über 200 m²! Der Großteil wird von Bier (ca. 60 Prozent), Wasser (ca. 30 Prozent) und Limonaden (ca. 15 Prozent) belegt. Für diesen und alle weiteren Mehrweg-Prozessschritte sind im Markt tagtäglich durchschnittlich fünf Mitarbeiter:innen im Einsatz.

Mehrweg-Kreislauf bei EDEKA, Mehrweg-Kreislauf bei Getränken

Die einzelnen Schritte des Mehrweg-Kreislaufes erklärt:

  • Angebot
    EDEKA ist Mehrweg-Marktführer: Das Mehrwegangebot macht grundsätzlich gut die Hälfte der Getränkeabteilung im Markt aus, häufig über 200 m²! Der Großteil wird von Bier (ca. 60 Prozent), Wasser (ca. 30 Prozent) und Limonaden (ca. 15 Prozent) belegt. Für diesen und alle weiteren Mehrweg-Prozessschritte sind im Markt durchschnittlich fünf Mitarbeiter:innen tagtäglich im Einsatz!
  • Rücknahme
    Keine Mehrweg-Rücknahme ohne moderne Technik: Ein Markt bietet der Kundschaft in der Regel zwei bis drei moderne Leergutautomaten. Darüber werden pro Woche ca. 1.000 Mehrweg-Kästen sowie ca. 1.700 Kästen Einzelflaschen angenommen. Anschaffungskosten je Automat: ca. 35.000 Euro. Die Investitions- und Servicekosten für den nachgelagerten Mehrwegbereich liegen bei ca. 160.000 Euro pro Markt (bei 10 Jahren Betriebsdauer) – Kosten für Personal, Strom und Reinigung exklusive.
  • Sortierung und Lagerung
    Im nachgelagerten Bereich wird das Leergut von Hand sortiert und verräumt. Dafür sind bis zu 18 Stunden an täglicher Arbeitszeit notwendig, sodass zwei Vollzeit-Mitarbeiter:innen zum Einsatz kommen. Der Platzbedarf für die Leergutautomaten, die nachgelagerte Logistik sowie das Leergutlager liegt bei etwa 250 m².
  • Annahme und Bündelung
    Das grob vorsortierte Leergut aus dem Markt wird zu einer Sortieranlage transportiert. Dort findet die Tiefensortierung und Bündelung der Mehrweggebinde statt (bis zu 100.000 Gebinde/Tag), teils per Hand, teils mithilfe moderner und vollautomatisierter Anlagen (Kosten jenach Größe 5-15 Mio. Euro). Es werden auch hochmoderne Roboter eingesetzt (450 Kisten pro Stunde). Diese Prozessstufe geschieht durch die EDEKA Regionalgesellschaften oder durch im Auftrag von EDEKA handelnde Getränkegroßhändler.
  • Reinigung und Wiederbefüllung
    Die Abfüllbetriebe überprüfen und reinigen das Leergut nach aktuellen Hygienestandards, befüllen die Flaschen erneut und bringen sie so wieder in den Mehrweg-Kreislauf ein.
  • Eingang
    Damit die Märkte immer ausreichend mit Getränken in Mehrweg-Gebinden ausgestattet sind, erfolgt der Warenbezug vom Regionallager oder direkt vom Produzenten in der Regel 4x pro Woche. Je nach Größe des Marktes können dies rund 3.000 Kästen pro Woche sein.

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    Angebot
    EDEKA ist Mehrweg-Marktführer: Das Mehrwegangebot macht grundsätzlich gut die Hälfte der Getränkeabteilung im Markt aus, häufig über 200 m²! Der Großteil wird von Bier (ca. 60 Prozent), Wasser (ca. 30 Prozent) und Limonaden (ca. 15 Prozent) belegt. Für diesen und alle weiteren Mehrweg-Prozessschritte sind im Markt durchschnittlich fünf Mitarbeiter:innen tagtäglich im Einsatz!
  • Pfandautomat, Mehrwegkiste, Glasmehrwegflasche
    Rücknahme
    Keine Mehrweg-Rücknahme ohne moderne Technik: Ein Markt bietet der Kundschaft in der Regel zwei bis drei moderne Leergutautomaten. Darüber werden pro Woche ca. 1.000 Mehrweg-Kästen sowie ca. 1.700 Kästen Einzelflaschen angenommen. Anschaffungskosten je Automat: ca. 35.000 Euro. Die Investitions- und Servicekosten für den nachgelagerten Mehrwegbereich liegen bei ca. 160.000 Euro pro Markt (bei 10 Jahren Betriebsdauer) – Kosten für Personal, Strom und Reinigung exklusive.
  • Getränke-Mehrweg, Mehrwegkisten, Leergut, Lager
    Sortierung und Lagerung
    Im nachgelagerten Bereich wird das Leergut von Hand sortiert und verräumt. Dafür sind bis zu 18 Stunden an täglicher Arbeitszeit notwendig, sodass zwei Vollzeit-Mitarbeiter:innen zum Einsatz kommen. Der Platzbedarf für die Leergutautomaten, die nachgelagerte Logistik sowie das Leergutlager liegt bei etwa 250 m².
  • Annahme und Bündelung
    Das grob vorsortierte Leergut aus dem Markt wird zu einer Sortieranlage transportiert. Dort findet die Tiefensortierung und Bündelung der Mehrweggebinde statt (bis zu 100.000 Gebinde/Tag), teils per Hand, teils mithilfe moderner und vollautomatisierter Anlagen (Kosten jenach Größe 5-15 Mio. Euro). Es werden auch hochmoderne Roboter eingesetzt (450 Kisten pro Stunde). Diese Prozessstufe geschieht durch die EDEKA Regionalgesellschaften oder durch im Auftrag von EDEKA handelnde Getränkegroßhändler.
  • Reinigung und Wiederbefüllung
    Die Abfüllbetriebe überprüfen und reinigen das Leergut nach aktuellen Hygienestandards, befüllen die Flaschen erneut und bringen sie so wieder in den Mehrweg-Kreislauf ein.
  • Eingang
    Damit die Märkte immer ausreichend mit Getränken in Mehrweg-Gebinden ausgestattet sind, erfolgt der Warenbezug vom Regionallager oder direkt vom Produzenten in der Regel 4x pro Woche. Je nach Größe des Marktes können dies rund 3.000 Kästen pro Woche sein.

Mehrweg = Mehrwert

Von Abfallvermeidung über Ressourcenschonung bis hin zu kürzeren Transportwegen: Getränke in Mehrweggebinden bieten eine Reihe von Vorteilen.

Ein einzelner Kasten mit 12 Mehrwegflaschen wird bis zu 50 Mal wiederbefüllt. So ersetzt dieser bis zu 450 PET-Einwegflaschen (1 Liter).

Quelle: BMU

Für die Produktion der in Deutschland verkauften Einwegflaschen benötigt man 500.000 Tonnen Kunststoff. Zur Ressourcenschonung tragen Mehrwegflaschen bei, die wiederverwendet werden.

PET-Flaschen, Pfandautomat für PET, PET

Regional produziert und vertriebene Getränke in Mehrwegflaschen führen zu kürzeren Transportwegen mit geringeren Umweltauswirkungen. Einwegflaschen legen im Gegensatz zu Mehrwegflaschen im Schnitt eine doppelt so weite Entfernung zu den Verbraucher:innen zurück. Bei konsequenter Verwendung von Mehrwegflaschen aus regionalen Kreisläufen können jährlich hunderttausende Tonnen CO2 eingespart werden.

(Quelle: BMU)

Einzelhandel, Großhandel und Hersteller sind Teil des Mehrweg-Kreislaufes. Durch diese miteinander verzahnten Systeme sichert Mehrweg vielfältige Arbeitsplätze in der Region.

Getränke-Mehrweg, Mehrwegkisten, Leergut, Lager